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Paul Watzlawick Zitate als kleines Intermezzo
(Auswahl aus Werken erschienen im Piper Verlag)

„Unsere Welt ist die wahre Welt; verrückt, verlogen, verschroben und illusorisch sind nur die Welten der anderen.“

„Es ist möglich, den Standpunkt der anderen zu verstehen, ohne deswegen einverstanden zu sein.“

„Die erfundene Wirklichkeit wird nur dann zur „wirklichen“ Wirklichkeit, wenn die Erfindung geglaubt wird.“

„Wie viel einfacher ist es, eine tragfähige Beziehung zu einem Computer statt zu einem Menschen herzustellen.“

„Wer sich des Umstands voll bewusst wäre, der Erfinder seiner Wirklichkeit zu sein, wüsste um die immer bestehende Möglichkeit, sie anders zu gestalten.“

„Das Bild ist nicht das Abgebildete, der Name nicht das Benannte, eine Erklärung der Wirklichkeit nur eine Erklärung und nicht die Wirklichkeit selbst.“

„Die Fähigkeit, mit relativen Wahrheiten zu leben, mit Fragen, auf die es keine Antworten gibt, mit dem Wissen, nichts zu wissen, und mit den paradoxen Ungewissheiten der Existenz, dürfte das Wesen menschlicher Reife und der daraus folgenden Toleranz für andere sein.“

„Über Gegenstände lässt sich ziemlich leicht sprechen, aber über Liebe?“

„Die Vermeidung eines Problems dient dem Zweck seiner Verewigung.“

„Glücklich sein kann jeder, sich unglücklich machen aber will gelernt sein.“

„Das Verhalten jedes Partners bedingt das des Anderen und ist seinerseits von dem des Anderen bedingt.“

„Zu lange hat man uns eingeredet, dass die Suche nach dem Glück uns schließlich das Glück bescheren wird.“

„Wie bringen wir es alltäglich fertig, uns zu unseren eigenen Gegenspielern zu machen?“

„Hilflos dem Spiel unbeeinflussbarer Vorgänge ausgeliefert, kann man völlig glaubwürdig nach Herzenslust an ihnen leiden.“

„Geliebt zu werden ist auf jeden Fall mysteriös.“

„Wir haben es nicht gerne, wenn uns jemand an die Verlogenheit unserer eigenen Welt erinnert.“

„Der Glaube, es gäbe nur eine Wirklichkeit ist die gefährlichste aller Selbsttäuschungen.“

Kleine Randbemerkung:

Aus paxloveistischer Sicht würden Paul Watzlawicks Gedanken noch einen Schritt weitergedacht werden:
Nicht nur, dass es viele Wirklichkeiten gibt – entscheidend ist, wie wir mit dieser Vielfalt umgehen.

Wo Watzlawick oft die Absurdität, Verstrickung und Selbsttäuschung sichtbar macht, würde ein paxloveistischer Blick sagen:
Die eigentliche Gefahr liegt nicht in der Vielfalt der Wirklichkeiten, sondern darin, dass wir sie gegeneinander stellen statt miteinander verbinden.

Oder etwas zugespitzt formuliert:
Wir werden nicht zu Gegenspielern, weil wir unterschiedliche Wirklichkeiten haben –
sondern weil wir verlernen, sie liebevoll nebeneinander bestehen zu lassen.

In diesem Sinne wären seine Zitate wie ein Diagnoseinstrument –
und Paxloveismus der Versuch einer sanften Antwort darauf.

 
 

 

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Erstveröffentlichung: 07.05.2023 13:57
Letzte Aktualisierung: 18.03.2023 10:45