Aus paxloveistischer Sicht würden Paul Watzlawicks Gedanken noch einen Schritt weitergedacht werden:
Nicht nur, dass es viele Wirklichkeiten gibt – entscheidend ist, wie wir mit dieser Vielfalt umgehen.
Wo Watzlawick oft die Absurdität, Verstrickung und Selbsttäuschung sichtbar macht, würde ein paxloveistischer Blick sagen:
Die eigentliche Gefahr liegt nicht in der Vielfalt der Wirklichkeiten, sondern darin, dass wir sie gegeneinander stellen statt miteinander verbinden.
Oder etwas zugespitzt formuliert:
Wir werden nicht zu Gegenspielern, weil wir unterschiedliche Wirklichkeiten haben –
sondern weil wir verlernen, sie liebevoll nebeneinander bestehen zu lassen.
In diesem Sinne wären seine Zitate wie ein Diagnoseinstrument –
und Paxloveismus der Versuch einer sanften Antwort darauf.